luxbooks.labor

Für sprachexperimentelle und jüngste Stimmen wurde die Reihe luxbooks.labor eingerichtet, die mit dem Autorenduo Tobias Amslinger und Léonce W. Lupette und deren Einzimmerspringbrunnenbuch einen furiosen Auftakt erlebt.

Tobias Amslinger/Léonce W. Lupette: Einzimmerspringbrunnenbuch

Gedichte, Notate, Fotografien. Gestaltet von Bettina Knoth.

Das Debut des Duos Tobias Amslinger und Léonce W. Lupette ist eine spritzig verspielte Tour deForce. Basierend auf dem literarischen Blog gleichen Namens, bei dem sich die beiden Autoren seit zwei Jahren mit Gedichten, Kurzprosa, Netz-Fundstücken und Fotos die Bälle zuspielen, hat sich mit diesem Buch ein geschliffenes Kondensat ihrer bisherigen Experimente herauskristallisiert. Es ist ein enzyklopädisch anmutendes Werk fortschreitender Zerstreuung, wie das Internet scheinbar ordnungslos und doch wie ein Flickenteppich aus Sprache eng miteinander verwoben, dabei hoch amüsant, vertrackt, experimentell und zugänglich zugleich.

freie radikale

junge dichter vor ihrem ersten buch

Es vibriert, es rumort, es bewegt sich etwas in der jüngsten deutschen Literatur. Neben den Versuchslaboren Leipzig und Berlin haben sich in Städten wie Kiel, Hamburg, Hildesheim und Köln magnetische Zentren für junge Autoren gebildet. Diese Anthologie versammelt je sechs bis zehn Gedichte von 13 der vielversprechendsten, genaustens beobachteten Lyriker, deren erster Gedichtbandkurz bevor steht. Darunter sind: Konstantin Ames, Luise Boege, Richard Duraj, Synke Köhler, Simone Kornappel, Dagmara Kraus, Juliane Liebert, Vesna Lubina, Johanna Schwedes, Barbara Felictas Tax, Thien Tran, Nadja Wünsche und Judith Zander.