John Updike: Americana
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Reisebilder, Flughafengedichte, satirisch-melancholische Kleinode hat der große Romancier John Updike (1932-2009) in seiner Gedicht-Sammlung »Americana« von 2001 versammelt. Updike hat mit diesen Gedichten ein letztes grosses Bild der USA unmittelbar vor dem 11. September, vor George. W. Bush, vor New Orleans gezeichnet. Und doch sind die Einblicke in die amerikanischen Kleinstadtwelten, auf die Metropolen, auf die Flughäfen des Landes zeitlos – mögen sich die Sicherheitsvorkehrungen an den Flughäfen verschärft haben, mag das politische Klima unerträglich aufgeheizt sein: es lohnt, in diese Gedichte einzutauchen.
Sie sind eine distanzierte Liebeserklärung, ein Dennoch, ein
melancholisches Trotzdem für ein bereits vor 2001 zerrissenes und um
seine Mythen gebrachtes Land.
Pressestimmen
- FAZ (16. Januar 2009, Tobias Döring)
- EDIT (48/49, 2009, Jan Volker Röhnert)
- Welt (21. März 2009, Dorothea von Törne)
