Ben Lerner: Die Lichtenbergfiguren
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Ben Lerners Lichtenbergfiguren sind eine unkonventionelle Sonett-Sammlung, die sich den Beziehungen zwischen Sprache und Erinnerung, zwischen der strukturierenden Form und entfesselter Gewalt widmet. Das Buch entlehnt seinen Titel den von Georg Christoph Lichtenberg entdeckten hochästhetischen farnartigen Mustern, die im Staub auf der Oberfläche einer geladenen Isolator-Platte entstehen. Es ist das gleiche Prinzip, das auch der Fotografie zugrunde liegt.
Lichtenberg-Figuren erscheinen zudem auch für kurze Zeit auf vom Blitz getroffenen Körpern. Verspielt und elegisch zugleich ahmen die Gedichte die komplexen
Gleichzeitigkeiten kontemporärer Kultur nach und analysieren diese mit
den Mitteln von Wiederholung und Collage. Das Vokabular akademischer Diskussion kollidiert mit slang-nahen Wendungen, die Sprache des Alten Testaments trifft auf die des Internets.
Mit Steffen Popp wurde für die Übersetzung einer der angesehensten deutschsprachigen Dichter seiner Generation gewonnen.
AUSGEZEICHNET MIT DEM PREIS DER STADT MÜNSTER FÜR INTERNATIONALE POESIE 2011!
SWR-Bestenliste Platz 8-10: September 2011
Pressestimmen
Dorothea von Törne in DIE WELT vom 19. Februar 2011
Manuel Jennen in Ruhrnachrichten vom 3. Februar 2011
Astrid Kaminski in Berliner Zeitung vom 3. März 2011
SWR Bestenliste Platz 8-10 September 2011
Fixpoetry, Kristoffer Patrick Cornils, 2011
