Amy Hempel: DIE ERNTE

Erzählungen
Einband: 
Englisch Broschur
Seitenzahl: 
113
Preis: 
14,90 €
ISBN: 
978-3-939557-72-2
Erscheinungstermin: 
13.03.2013, 4. Auflage 02/2014

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Amy Hempel ist in Deutschland eine der großen unentdeckten Stimmen der amerikanischen Literatur. Die vier schmalen Bändchen, die sie in den letzten 30 Jahren veröffentlicht hat, sind in den USA und anderen Ländern Europas bereits moderne Klassiker. Die minimalistischen Geschichten von Amy Hempel sind Kleinode, in die man hineingeworfen wird, um verändert wieder aufzutauchen. Sie sind scharfsichtige Portraits scheinbarer Nichtigkeiten. Die immer wiederkehrenden Motive sind zugleich die Grundthemen Amy Hempels: der Tod, als beständiger Begleiter, die omnipräsente Angst vor menschlichen Bindungen, der unsichere Grund, auf dem sich die Figuren bewegen, Schlammlöcher und Erdbeben, das Auftreten von Einzelgängern, die zu empfindsam sind, um das Wanken der Welt nicht zu bemerken. Diese Geschichten entfalten ihren Sog im ersten Satz, sie sind unheimlich, verstörend, immer originell – und jede tritt eine Lawine los, die sich wie eine unbezahlte Rechnung im Kopf des Lesers festsetzt.

 

 

Pressestimmen

»Amy Hempel ist eine Zauberin.« Matthias Matussek, SPIEGEL 31, 2013

»Amy Hempel ist – nicht zuletzt – eine große Humoristin. Ihr Witz trifft zwar gelegentlich direkt ins Herz, andernorts aber blitzt pure Lebenslust.« Angela Schader, NZZ 31. Oktober 2013 

»Es zählt jedes Wort.« Martin Zingg, NZZ am Sonntag 29.09.2013

»Amy Hempels Short Stories sind Kondensate, eine Art Kernschmelze des emotionalen Überbaus. Durch diese Beschränkung kommt die Grausamkeit des Lebens besonders klar zum Vorschein. Amy Hempel ist eine wirkliche Entdeckung aus dem Land der Erzähler vom Format eines Raymond Carver, einer Alice Munro aus dem benachbarten Kanada oder der hier gerade wiederentdeckten Grace Paley« Verena Auffermann, Deutschlandradio

»Zerspringende Zähne« Katharina Laszlo, FAZ, 15. Januar 2014

»Ihre extrem verknappt erzählten Geschichten lassen einen vom ersten Satz an nicht mehr los.« Wolfgang Bortlik, 20 Minuten Schweiz
»Verstörend gut« Barbara Halter, Schweizer Illustrierte, 10. Oktober 2013
»Frauen, die Klartext sprechen«, Frank Schäfer, taz, 17. Dezember 2013
»Die Erzählungen von Amy Hempel ähneln den Extrakten und Destillaten der Molekularküche.« Claudia Fuchs, SWR 2
»Eine Entdeckung« Rainer Schaper, SRF2 Buch Tipps
»Ihre minimalistischen Erzählungen kreisen um den unsicheren Grund, auf dem Frauen sich bewegen, um den Tod als ständigen Begleiter und um die fragilen Bande der Freundschaft, die uns schützen.« Ingrid Bertel, Ö1 Radiogeschichten, 04. September 2013
Kurt Schnidrig und Karin Imhof im Gespräch 16.10.2013 auf RRO
»Und überhaupt: diese ersten Sätze. Wohl das schwierigste überhaupt; Amy Hempel aber scheint gesegnet zu sein mit einem Gespür für Anfänge, die einen unweigerlich in eine Geschichte ziehen, deren Tiefe gleich in den ersten Worten zu erahnen ist. Eine Ahnung schwingt in diesen Zeilen mit, eine eigenartige Dunkelheit, die Hempels klare, schnörkellose Sprache umso mehr leuchten lässt.« Stadtbekannt WIEN

»Amy Hempel will blow your mind. Sie lässt ihre Sätze und Buchstaben auf einer Rasierklinge tanzen« Nadine Hemgesberg, Literatur und Feuilleton

»rotzfrech, schräg, traurig, unerklärlich, originell und zutiefst verstörend« mariki, we read indie

»Das Buch ist eine Sensation« Jan Kuhlbrodt, Postkultur

»Sechzehn kleine Juwelen. (...) Jakob Jungs kongeniale Übersetzungsleistung ist fürs deutsche Publikum ein Glücksfall - er findet mühelos ins Innerste der Ideenwelt Hempels und rettet selbst komplexe Sprachbilder der 1990 erschienenen Originalausgabe. (...) Klasse gemacht, breit einsetzbar und gern empfohlen!« ekz Bibliotheksservice

»It’s a given that someday a major world religion will arise from this book. It will become a religious text for our descendants, and millions will burn candles around statues of Ms. Hempel. She is a wonder. Honestly, each time you read this book it shortens your time in Purgatory and speeds your eventual salvation.« Chuck Palahniuk, The New York Post