Volker Sielaff

Volker Sielaff wurde 1966 in Großröhrsdorf geboren. Seine Gedichte sind in zahlreichen Zeitschriften und in einflussreichen Anthologien wie »Lyrik von Jetzt« erchienen und vielfach übersetzt worden. Sein erster Gedichtband »Postkarte für Nofretete« erschien 2003. 2007 erhielt er den Lessing-Förderpreis. Seine Rezensionen und Porträts erscheinen im Tagesspiegel und den Dresdner Neuesten Nachrichten. Er lebt in Dresden.

Volker Sielaff: Glossar des Prinzen

Gedichte

Der Bogen ist weit gespannt: eine große formale und thematische Vielfalt trägt die Gedichte des neuen Bandes von Volker Sielaff. Landschaften und Orte, philosophische Zahlengedichte, Liebesgedichte und surrealistische Imaginationen - ein großer Raum poetischer Möglichkeiten wird hier durchschritten. Phantasiefiguren und Realien treffen im »Glossar des Prinzen« aufeinander. Sielaff versichert sich zwar der Tradition, geht jedoch auch eigensinnig ins Offene, stets der eigenen Tonspur folgend. Seine Leser werden den Sielaff-Ton durchhören und viel Neues entdecken. 100% verwunschen und 100% genau sind diese Gedichte, und auch das Alltägliche kann bei diesem Dichter surreal sein.

Volker Sielaff: Selbstporträt mit Zwerg

Gedichte

»Es ist nur dieser kleine Ausschnitt im Hof/ ein Stück Aussicht, die ich habe von meinem/ Fenster..." Volker Sielaff ist ein bescheiden auftretender Dichter der leisen Töne. Dagegen aber steht das ungewöhnlich vielstimmige Konzert der Lobeshymnen, das seinen Debütband »Postkarte für Nofretete« begleitet hat: WELT, SZ, taz, Frankfurter Rundschau, Kritiker von Michael Braun bis Joachim Sartorius – alle feierten einstimmig den Dichter des »Verschwindens im Bild«. In der luxbooks.lyrik erscheint nun der lang erwartete zweite Band des Dresdner Dichters.