Simone Kornappel

geboren 1978 in Bonn, Mit­heraus­geberin der rand­nummer-literatur­hefte (Hamburg/Berlin), letzte Veröffentlichungen in Gegenstrophe, Freie Radikale (13 Dichter vor ihrem ersten Buch, luxbooks 2010) sowie der Edit58, Redakteurin bei lyrikkritik.de.

Peter Gizzi: totsein ist gut in amerika

Ausgewählte Gedichte. Zweisprachig. Aus dem Amerikanischen von Sylvia Geist und Christian Lux. Mit Übersetzungen von Simone Kornappel und Jan Skudlarek

Mehrere Lyriker haben sich daran gemacht, die Gedichte des 1959 in Massachusetts geborenen Peter Gizzi zu übersetzen: Sylvia Geist, Simone Kornappel, Jan Skudlarek und Daniela Seel, die Verlegerin des Kookbooks-Verlags. Herausgekommen ist einer der wichtigsten Werküberblicke in der americana. Gizzi zählt mit D.A. Powell zu den angesehensten Vertretern der jüngeren US-Lyrik. Als seine wichtigsten Einflüsse nennt er H.D., William Carlos Williams und George Oppen sowie die Gedichtbände der Burning Deck Press, dem einflussreichen Kleinverlag von Rosemarie und Keith Waldrop. 1994 wurde er von John Ashbery mit dem Lavan Younger Poets Award ausgezeichnet.

Der Band versammelt Gedichte aus allen bisher veröffentlichten Bänden Gizzis und ist illustriert mit Gemälden des Malers Robert Seydel. Das Nachwort von Marjorie Perloff verortet Gizzis Werk auf der Landkarte der US-amerikanischen Lyrik.