Léonce W. Lupette
lebt als Schriftsteller und freier Übersetzer in Frankfurt am Main, wo er Komparatistik, Lateinamerikanistik und Philosophie studiert. Künstlerische und organisatorische Beteiligung an internationalen Kunstfestivals im Rahmen der Initiative stallarte. 2009 erschien bei luxbooks der Debütband Einzimmerspringbrunnenbuch (mit Tobias Amslinger).
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John Ashbery: Ein weltgewandtes LandGedichte. Zweisprachig. Übersetzt von deutschen Lyrikern. Mit einem Nachwort von Marjorie PerloffDer jüngste und 27. Band des derzeit wohl wirkungsmächtigsten US-amerikanischen Lyrikers zeigt den 1927 in Rochester geborenen John Ashbery erneut als den unangefochtenen Meister des doppelbödigen Versteckspiels. Die Bedeutung des schon zu Lebzeiten zur Legende gewordenen New Yorker Weltbürgers ist hierzulande höchstens mit jener Friederike Mayröckers zu vergleichen. Für die Übersetzung wurden viele der wichtigsten deutschen Lyriker und Übersetzer gewonnen. |
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Tobias Amslinger/Léonce W. Lupette: EinzimmerspringbrunnenbuchGedichte, Notate, Fotografien. Gestaltet von Bettina Knoth.Das Debut des Duos Tobias Amslinger und Léonce W. Lupette ist eine spritzig verspielte Tour deForce. Basierend auf dem literarischen Blog gleichen Namens, bei dem sich die beiden Autoren seit zwei Jahren mit Gedichten, Kurzprosa, Netz-Fundstücken und Fotos die Bälle zuspielen, hat sich mit diesem Buch ein geschliffenes Kondensat ihrer bisherigen Experimente herauskristallisiert. Es ist ein enzyklopädisch anmutendes Werk fortschreitender Zerstreuung, wie das Internet scheinbar ordnungslos und doch wie ein Flickenteppich aus Sprache eng miteinander verwoben, dabei hoch amüsant, vertrackt, experimentell und zugänglich zugleich. |
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Esteban Echeverría: Der SchlachthofEine der grundlegenden Erzählungen der argentinischen Literatur zum ersten Mal auf Deutsch! Der Schlachthof von Esteban Echeverría (1805-1851) spielt vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs zur Zeit des Rosas-Regime. Nach einer katastrophalen Überschwemmung treibt der Hunger nach Fleisch die Menschen auf einem dreckigen Schlacht-hof zusammen, auf dem sich die Innereien und das Blut von getöteten Stieren sammeln. Mit teils absurder Morbidität schildert Echeverría das Geschehen. Der Schlachthof ist das eindringlichste Zeugnis der Unübersichtlichkeit und Unsicherheit der Epoche in der Geschichte des jungen Landes. In einer einzigartigen Dichte vereint Echeverría drastische Bildlichkeit, Sarkasmus und Satire, politische Parabel und szenische Dialoge. |
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Juana Manuela Gorriti: Der schwarze Handschuh
Ein schwarzer Handschuh entscheidet über Liebe und Verrat, Leben und Tod in einem Land zwischen Bürgerkriegen und Diktatur. Klassische Liebesgeschichte und zugleich eine politische Geistererzählung, bereitet Der Schwarze Handschuh die Tradition des magischen Realismus in der argentinischen Literatur vor. In Juana Manuela Gorritis (1816-1892) boshafter Liebesgeschichte schwankt der Soldat und angehende Politiker Wenceslao zwischen den ungewöhnlich modernen Frauengestalten Manuelita und Isabella. |




