Jan Skudlarek

geboren 1986 in Hamm, wuchs in NRW und Spanien auf. 2004 bis 2010 Stu­dium der Philosophie und Hispanistik an der Westfä­lischen Wilhelms-Uni­ver­sität in Müns­ter. Literarische Tätigkeit seit 2007. Dissertationsprojekt im Bereich der Philosophie des Geistes. Seit 2008 Veröffent­lichung einzelner Gedichte und Gedicht­gruppen in Litera­tur­zeit­schriften und Antho­logien, u.a. in Neue Rundschau, randnummer, [SIC], Bella triste und in der Versnetze-Reihe. Das Lyrikheft „erloschene finger“ er­schien 2010 in der parasiten­presse. Preisträger des Literatur­förder­preises 2008 der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kultur­arbeit (GWK). 2010 Finalist beim 18. Open Mike der Lite­ratur­werk­statt Berlin. Endrundenteilnehmer des Literarischen März 2011 in Darmstadt. Westfälischer Förderpreis zum Ernst-Meister-Preis 2011. Arbeits­stipendium des Landes NRW.
Im November 2011 Einladung zum 19. Open Mike der Lite­ratur­werk­statt Berlin. Pendelt zwischen Berlin und NRW.
(Foto: Sebastian Stolte)

Jan Skudlarek: ELEKTROSMOG

Gedichte. Illustriert von Simone Kornappel

Jan Skudlareks Gedichte sind Dialogarbeiten. In engem Austausch miteinander stehend bewegen sich die Protagonisten seiner Texte rauschartig durch eine technisierte, oft schemenhafte Umwelt. Bis an die Grenzen der Körper, die Grenzen der Sprache. Die Akteure – oft durch ein schlichtes »wir« zusammengefasst – sind Subjekte einer nicht selten surrealen Erfahrungssuche. Doch ihr Wir ist nach außen offen, fordert den Leser auf, teilzunehmen.

Mit »elektrosmog« legt Jan Skudlarek seinen ersten Lyrikband vor.

Illustrationen und Covergestaltung übernahm die Lyrikerin Simone Kornappel.