Christian Lux

(geboren in Essen) lebt als Verleger, Herausgeber und Übersetzer in Wiesbaden. Studium der Buchwissenschaft und Literaturwissenschaft in Mainz. Freie Mitarbeit in den Verlagen Suhrkamp, Insel, Verlag der Weltreligionen, GWV-Fachverlage und Dino Entertainment. Mitherausgeber des Insel Almanachs von 2005 bis 2010 und der americana@poetenladen seit 2009.

Hart Crane: Weiße Bauten

Gedichte. Zweisprachig. Übersetzt von Christian Lux. Mit einem Nachwort von Timothy Donnelly & farbigen Illustrationen von Bruno Zaid

Der erste Gedichtband aus dem schmalen Oeuvre Hart Cranes zum ersten Mal seit 1963 in deutscher Übertragung! Nur einen weiteren Band sollte Crane vor seinem Freitod 1932 veröffentlichen, die große, umstrittene Weltdichtung Die Brücke. Key Largo, seine letzte vollständig überlieferte Sammlung musste aus dem Nachlass publiziert werden. Weiße Bauten stieß bei der zeitgenössischen Kritik auf breite Anerkennung.

Jennifer L. Knox: Wir fürchten uns

Ausgewählte und neue Gedichte. Zweisprachig. Aus dem Amerikanischen von Christian Lux und Ron Winkler. Mit farbigen Fotografien von Jeremy Hinsdale

Die Lyrik der Jennifer L. Knox gehört zu dem frechsten und ungewöhnlichsten, was die jüngste zeitgenössische Lyrik der USA zu bieten hat. In ihren Gedichten schlüpft sie in unzählige Rollen, schlägt dabei Kapriolen von der Post- zur Popmoderne und verbrüdert sich im Geiste mit Frank O’Hara, Pop-Kultur, Spätwestern und Derrida. Nebenbei und von leichter Hand sind diese Gedichte obendrein zutiefst tragikomisch mit einem leichten Hang zum Absurden. Ihre Gedichte erscheinen in der wichtigen jährlich herausgegeben Blütenlese amerikanischer Lyrik The Best American Poetry, sowie in The Iowa Review, Ploughshares und Verse.

D. A. Powell: Cocktails

Ausgewählte Gedichte. Zweisprachig. Übersetzt von Christian Lux. Mit einem Nachwort von Kevin Prufer & Illustrationen von Mahendra Singh.

D. A. Powells Dichtung ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Kein anderer Dichter seiner Generation vermag es gleichzeitig regelmäßig auf den Seiten der altehrwürdigen etablierten Zeitschriften wie auch in den sprachexperimentellen Magazinen der Language Poetry zu erscheinen & dabei obendrein Anhänger in der Slam Poetry um sich zu scharen. Und immer wieder findet sich der Vergleich mit e.e. cummings. Schonungslos & mit unbestechlichem Auge findet powell den Stoff für seine Gedichte in den Begleiterscheinungen seiner unheilbaren Erkrankung.

John Updike: Americana

Reisegedichte. Zweisprachig. Übersetzt von Christian Lux. Mit Illustrationen von Annette Kühn.

Reisebilder, Flughafengedichte, satirisch-melancholische Kleinode hat der große Romancier John Updike (1932-2009) in seiner Gedicht-Sammlung »Americana« von 2001 versammelt. Updike hat mit diesen Gedichten ein letztes grosses Bild der USA unmittelbar vor dem 11. September, vor George. W. Bush, vor New Orleans gezeichnet. Und doch sind die Einblicke in die amerikanischen Kleinstadtwelten, auf die Metropolen, auf die Flughäfen des Landes zeitlos – mögen sich die Sicherheitsvorkehrungen an den Flughäfen verschärft haben, mag das politische Klima unerträglich aufgeheizt sein: es lohnt, in diese Gedichte einzutauchen.

Jessica McLeod: Space Rabbit

oder Von der Traurigkeit weltraumreisender Hasen ein graphikbuch. Übersetzt von Christian Lux

Der erste Band dieser Reihe lädt in die sanft-bizarre Welt der jungen Zeichnerin Jessica McLeod, die seit einigen Jahren zutiefst melancholische, leise-ironisch aufblitzende Geschichten im Web publiziert. Dieser Band versammelt die vier kleinen Geschichten um Space Rabbit, einen heimatlosen Hasen, für den es weder im All noch auf der Erde ein passendes Zuhause gibt. McLeod zieht ihre Leser Bild für Bild in eine langsamer tickende Welt, weit ab von Börsenlärm, Kulturgeflacker und Zeitgeist und schafft so nahezu wortlos eine ausgebremste Gegenwelt zu der Geschwindigkeit des Internet, dem dieser Hase entstammt.