Hart Crane
Kritiker schrieben, dass in seinem Werk Verzweiflung und Unglück durch Schönheit abgelöst würden. Er glaubte an einen eigentümlich naiven Amerikanischen Romantizismus. Sein bis heute bekanntestes Werk »The Bridge« versucht nichts Geringeres als die amerikanische Erfahrung als solche in einem epischen Gedicht einzufangen.
Ohne Schulabschluss zog Crane 1916 nach New York
und hoffte, dort einen Studienplatz an der Columbia
University zu bekommen. 1926 wurde Cranes Debütband
»White Buildings« veröffentlicht. Die Kritiken zu seinem
zweiten Band »The Bridge« (veröffentlicht bei der legendären
Black Sun Press) enttäuschten und verunsicherten den zwischen
Euphorie und Depression taumelnden Autor zutiefst. Er erhielt
ein Stipendium der Guggenheim-Stiftung, das ihm Geld für eine Studienreise nach Europa zur Verfügung stellte, reiste jedoch nach Mexiko, wo er nur noch unregelmäßig schrieb. Am 27.April 1932 nahm sich Hart Crane durch einen Sprung von der S.S. Orziba in den Golf von Mexiko das Leben.
Hart Crane
Gedichte. Zweisprachig.
Übersetzt von Christian Lux
Mit einem Nachwort von Timothy Donnelly
& farbigen Illustrationen von Bruno Zaid.
110 S. Paperback. € 16,80
ISBN 978-3-939557-22-7
Autorenseite: Christian Lux
Bei luxbooks von Hart Crane