Barbara Guest
»Fallschirme, Geliebter«
Ausgewählte Gedichte
luxbooks.americana


Sie war die unbekannte Fünfte im Bunde: Barbara Guest (1920-2006). Die große amerikanische Dichterin, die viele Jahre nahezu in Vergessenheit geraten war & stets im Schatten jener legendären anderen Verteter der New York School – John Ashbery, Kenneth Koch, Frank O’Hara & James Schuyler – stand, sie hat in den letzten zehn Jahren eine überfällige Renaissance erlebt. Den Dichtern der Language-School wie auch vielen jüngeren amerikanischen Dichtern gilt sie als Ikone und ewiger Geheimtipp. Johannes Beilharz hat das Wirken der 2005 verstorbenen Dichterin jahrelang verfolgt, ihre Gedichte übersetzt & hielt intensiven Briefkontakt. Ein Gedicht Guests ist ihm gewidmet. Zeitgleich zu den mit Spannung erwarteten Collected Poems in den USA erscheint bei luxbooks eine erste deutschsprachige Auswahl aus Barbara Guests gut fünf Jahrzehnte umfassenden Werk. Nachwort von Peter Gizzi & Kohlezeichnungen von Annette Kühn nach Fotografien von Margaret Bourke-White.


Barbara Guest
»Fallschirme, Geliebter«
Ausgewählte Gedichte. Zweisprachig.
Übersetzt von Johannes Beilharz.
Mit einem Nachwort von Peter Gizzi &
Kohlezeichnungen nach Margaret Bourke-White
von Annette Kühn.
240 S. Paperback: € 24,00
luxbooks.americana
ISBN 978-3-939557-24-1

Autorenseite: Barbara Guest
Autorenseite: Johannes Beilharz
Autorenseite: Peter Gizzi
Autorenseite: Annette Kühn

Rezensionen

Dorothea von Törne springt mit Barbara Guest: »Das sind schwebende Verse, die auf Paradoxe setzen: "flügellos fliegend", von optischer zu akustischer Wahrnehmung gleitend, voller dramatischer Szenen und Filmsequenzen, dargeboten mit urplötzlich hervorbrechendem Wortwitz. Die Sprache selbst wird reflektiert und in Dinge oder Personen verwandelt. Manche Texte wirken wie zusammengezurrte Kurzgeschichten. Dabei schöpft diese Poesie aus den Augenblicken der Wahrnehmung...« (Welt, 29.11.2008)
und stellt klar: » eine große amerikanische Dichterin der Moderne (...) wie die Gedichtauswahl aus sechs Jahrzehnten zeigt. Solche lebendigen Verse las man lange nicht: von optischer zu akustischer Wahrnehmung gleitend, voller dramatischer Szenen und Filmsequenzen, dargeboten mit urplötzlich hervorbrechendem Wortwitz.« (Märkische Allgemeine, 29.11.2008)

Thomas Poiss lobt Guests »Poetik des kontrollierten Schwebens« und schließt »Einen Moment lang wird das Verklingen von Sprache mit Naturprozess und Metapher zur Deckung gebracht - perfekt.« (FAZ, 24.07.2009)
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